CEO von Coinbase fällt auf diesen alten Trick herein

Der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, ist soeben auf den ältesten Trick im Krypto-Twitter-Drehbuch hereingefallen.

Als der Harry-Potter-Autor J.K. Rowling an diesem Wochenende überraschend in den Bitcoin-Raum eintrat, versuchte Armstrong, sie darin willkommen zu heißen. Als Rowling offenbar einen Kauf für 100 Dollar BTC tätigte, sagte Armstrong ihr, sie solle rüber zur Coinbase gehen und drängte sie, sich alle anderen angebotenen Krypto-Assets anzusehen.

So funktioniert der Handel mit Kryptowährungen

Der Bitcoin-Fehler des CEO von Coinbase

Nur das Konto, auf das Armstrong antwortete, war eine Fälschung. J.K. Rowling hat überhaupt keine Bitcoin gekauft. Das gefälschte Konto wurde inzwischen gelöscht, aber die Kryptowährungs-Ecke von Twitter machte sich weiterhin über Armstrongs Fehler lustig.

Der Entwickler von Cryptocurrency und Twitter-Benutzer „Eisberg“ schlug vor, dass wenn Armstrong auf ein gefälschtes Konto hereinfallen kann, dann kann das jeder. Sie schrieben: „Wenn der CEO von Coinbase darauf hereingefallen ist, dann ist es kein Wunder, dass immer wieder Leute betrogen werden.

Twitter-Imitatoren sind nach wie vor eine der meistbenutzten Formen des Betrugs im Krypto-Raum. Fast jede hochkarätige Krypto-Persönlichkeit hat ihr Twitter-Profil von Legionen von Nachahmern überschwemmt, die alle darauf aus sind, leichtgläubigen Anhängern Gelder zu entlocken.

Eine weitere führende Persönlichkeit im Krypto-Raum ist der Gründer und CEO von Binance, Changpeng Zhao (CZ). Der Chef von Binance twitterte (dem echten) J.K. Rowling die folgende Botschaft, die viele Beobachter ebenso lächerlich fanden wie die von Armstrong:

Zhaos Tweet ist inzwischen aus seinem Twitter-Feed gelöscht worden, aber bleibt seine nachwirkende Wirkung bestehen? Eine Sache, die durch J.K. Rowlings überraschenden Auftritt im Krypto-Raum deutlich wird, ist, dass sich die Typen Bookish und Techie nicht immer vermischen.

Armstrong und Zhao haben es wahrscheinlich gut gemeint, aber keiner von beiden erzielte den erhofften Effekt.

Aber vielleicht ist das hier das Schöne

Sie können diese Situation auch aus einer anderen Perspektive sehen – wir leben in einer Welt, in der diese Führungspositionen mit einem Mausklick erreichbar sind.

Das ist das Schöne daran, und ja, Menschen machen Fehler. In diesem Fall gibt es trotz des schnellen Löschens immer diejenigen, die es bereits als Screenshot gespeichert haben. Sie müssen nur verstehen, dass sie unter einer Lupe stehen.

Schließlich ist dies nicht auf Kryptographie beschränkt – Donald Trumps wichtigster Kommunikationskanal ist sein persönlicher Twitter-Account.